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W7850 - Luftkriegsarchiv Köln

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W7850

Abstürze > der R.A.F.

Die Halifax W7850 befand sich auf dem Rückflug vom Bombenangriff auf Köln, als sie auf der Höhe von Mönchengladbach in den Wirkungsbereich  mehrerer Flakbatterien geriet*.
Sie wurde getroffen,  geriet in Brand und stürzte bei Rördorf, einem kleinen Ort in der Nähe von Linnich, ab. Sechs Besatzungsmitglieder konnten nur noch tot aus dem Wrack geborgen werden und wurden auf dem Centralfriedhof von Mönchen Gladbach bestattet.
 
 
Einer der Toten war Sgt Bernard William Vaughan, der mit seinen 43 Jahren weit über dem durchschnittlichen Alter der eingesetzten Flieger war. Ihm wurde posthum am 06. November 1942 die Auszeichnung DFM (Distinguished Flying Medal) für herausragende Tapferkeit und Hingabe im Flugbetrieb verliehen.

 
Sgt. Vaughan hatte bei einem Deutschen Bombenangriff auf Birmingham am 11. Dezember 1940 seine 29 jährige Frau und beide Kinder im Alter von fünf und sechs Jahren verloren. Sein Bruder Reginald wurde ebenfalls bei einem Deutschen Bombenangriff 1941 getötet.
 
 
 
Zusätzliche Information:
 
 
*Laut vorliegenden Unterlagen der Flak wurde das Flugzeug um 21:50 Uhr durch vier verschieden Flakbatterien beschossen und zum Absturz gebracht.
 
Theo Boiten (Nachtjagd Combat Archiv 1942/ Band 3) schreibt den Absturz jedoch Lt Hans Authenrieth , Stab II/NJG1 zu.
 

oben:
Die Absturzgegend der Halifax II, W7850 bei Rördorf



links:
Der Auszug aus dem Flak-Tagebuch vom 15.10.1942 mit dem protokollierten Abschuss bei Rördorf.

Quelle:
Bundesarchiv RL5/ 1459, S. 438
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