W4958
Abstürze > der R.A.F.
Nach Beschuss durch die Flak und den Nachtjäger von Olt. Friedrich Karl Müller vom Nachtjagd-Versuchs Kommando (NJVK) geriet die Lancaster in Brand und zerplatzte über Uckendorf in der Luft. Fünfhundert Meter südlich der kleinen Ortschaft schlugen die größeren Teile der Maschine in einem Rübenfeld am Bergheimer Weg auf und brannten völlig aus. Lediglich ein Besatzungsmitglied, Sgt. Colin William Young, konnte sich mit dem Fallschirm retten und wurde in Kriegsdorf von Deutschen Soldaten gefangen genommen.
Die restliche Besatzung kam bei dem Absturz ums Leben, aber nur drei ( Sgt. Capp, Fl/Sgt. Eversfield und Sgt. Everton) konnten geborgen, identifiziert und auf dem Kölner Südfriedhof bestattet werden. Sie wurden 1946 exhumiert und auf dem Runnymede Memorial zu endgültigen Ruhe gebettet.
Vier weitere Besatzungsmitglieder konnten nicht geborgen werden, da ihre Körper bei der Explosion und dem späteren Aufschlagbrand völlig zerstört wurden. Für sie sind Gedenktafeln mit ihrem Namen auf Runnymede Memorial angebracht worden.
Zusätzliche Quellen:
Schulchronik Uckendorf sowie Nachkriegsmeldung zum Absturz aus: Stadtarchiv Niederkassel 2346/Sammlung Arnold
oben:
Die vom Deutschen Bergungskommando ausgestellte Todesmitteilung für Fl/Sgt. Eversfield. Hierauf sind der Absturzort und die Erstgrablage vermerkt.
links:
Der Sterbefallnachweis für Fl/Sgt. Eversfield, ausgestellt vom Reserve-Lazarett in Köln-Nippes