W4798
Abstürze > der R.A.F.
Über den Absturz der Lancaster I, W4798 ist wenig bekannt. Die Maschine wurde beim Anflug auf Köln zuerst von mehreren Flak-Batterien beschossen und gleichzeitig in einer Höhe von ca 5.000m von Nachtjägern angegriffen. Der Abschuss wurde Major Walter Ehle vom Nachtjagdgeschwader 1 ( II./NJG1) zugesprochen.
Mit großer Wahrscheinlichkeit ist die Maschine in der Luft explodiert, daher wurden auch nur wenige Leichenteile am Absturzort vorgefunden. Lediglich Sgt. Dudley wurde identifiziert und in Köln bestattet, ebenso wurde eine weitere Person als "unbekannter Toter" beigesetzt. Alle anderen gelten bis heute als vermisst.
Nur Sgt. Percy Frederick Cottle konnte sich mit dem Fallschirm retten. Er landete in der Nähe der Absturzstelle und wollte sich nach Belgien durchschlagen. Er schaffte es, sieben Tage unentdeckt zu bleiben. Da er seine Notfallausrüstung beim Absprung verloren hatte, war er ohne Nahrung, Wasser und sonstige Hilfsmittel unterwegs. Am 24.06.1943 wurde er dann völlig entkräftet von einem Bauern in der Nähe von Aldenhoven entdeckt und der Wehrmacht übergeben und ins Stalag Luft 6 Heydekrug überstellt.
Sgt. Dudley verstarb am 30. September 1992
oben:
Die Absturzstelle der Lancaster W4798 bei Pattern
links:
Der Pilot, Pilot Officer Alan William Pullan
links:
Die Grablage von Navigator Sgt. Cecil Thomas Oswal Dudley,
der zuerst auf dem Südfriedhof in Köln bestattet wurde und später zum Britischen Militär Cemetery in Rheinberg überführt wurde.