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R5665 - Luftkriegsarchiv Köln

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R5665

Abstürze > der R.A.F.

Die Lancaster I, R5665 befand sich auf dem Rückflug von einem Bombenangriff auf Remscheid, als sie von der Flak beschossen und beschädigt wurde. Auf der Höhe von Düsseldorf wurde sie von Uffz. Ernst Müller vom 5./ JG Hermann angegriffen und schwer getroffen. Daraufhin gab der Pilot, P/O Kenneth Maxime Reid den Befehl zum Ausstieg, was auch allen sechs Besatzungsmitgliedern gelang. Alle erreichten, teils verletzt, den Boden und gerieten in Deutsche Kriegsgefangenschaft.

Aus welchen Gründen auch immer schaffte der Pilot den Ausstieg nicht und stürzte mit der Maschine im Bereich der Lungenheilstätte, einem Krankenhaus in der Viersener Straße,
ab und brannte aus. Die Leiche von P/P Reid wurde am nächsten Tag in einem Gerstenfeld, etwa 50 Meter vom Absturzort entfernt, gefunden. Nach Zeugenaussagen wurde er auf dem Friedhof in Mönchen Gladbach bestattet.

Nach dem Krieg wurden mehrere  Grabstätten von gefallenen alliierten Soldaten in Mönchen Gladbach geöffnet und die Leichen exhumiert. Mit großer Wahrscheinlichkeit kam es dabei zu Verwechslungen und eine eindeutige Identifizierung von P/O Reid war schlussendlich nicht einwandfrei möglich. Daher gibt es für ihn auf dem Runnymede Memorial kein eindeutiges Grab von ihm, sondern lediglich eine Gedenkplakette.




oben:
Die Absturzstelle der Lancaster R5665, darunter die Absturzstelle aus heutiger Sicht.










links mitte:
Die Lancaster R5665 bei Wartungsarbeiten auf dem Rollfeld.

links unten:
Pilot Officer Kenneth Maxime Reid von der RCAF
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