PD296
Abstürze > der R.A.F.
153 Lancaster flogen gegen 14:oo Uhr in einer Flughöhe von rund 6.000 Metern ihr Ziel, den Rangierbahnhof von Köln Porz-Gremberg, an. Sehr starkes und konzentriertes Flakfeuer
der schweren 8,8-Flak-Batterien rund um Köln empfing den Bomberstrom und traf mehrere Maschinen schwer.
Darunter auch die Lancaster PD296 unter ihrem Piloten P/O Gilbert Davey Evers, die es nach dem Abwurf ihrer Bomben und schon auf dem Rückweg, erwischte. Nach einem präzisen Flaktreffer ging die Maschine in einen Sturzflug über und stabilisierte sich in einer Höhe von 3.000 Metern. Unmittelbar darauf wurde sie erneut von der Flak getroffen, geriet in Brand und stürzte schließlich in Schlodderdich in der Nähe von Bergisch-Gladbach ab.
Sieben Besatzungsmitglieder fanden dabei den Tod und wurden später auf dem Friedhof von Bergisch-Gladbach beigesetzt. Lediglich Fl/O Frederick John Norton gelang es, sich mit dem Fallschirm zu retten. Mit Flaksplittern im Arm und einem verstauchten rechten Fuß geriet er in Deutsche Kriegsgefangenschaft.
Besonders tragisch ist dieser Flug für den Piloten, Pilot Officer Gilbert Evers verlaufen. Eigentlich sollte dies sein letzter Einsatz sein, da er die vorgeschriebene Anzahl von Feindflügen erreicht hatte und nach seiner Rückkehr aus dem aktiven Flugdienst ausgeschieden wäre.
Zusätzliche Quelle:
Diesen Hinweis verdanke ich Detlev Peters aus Bergisch Gladbach. Dafür meinen herzlichen Dank
oben:
Die Gegend des Absturzes der Lancaster PD296
darunter:
der Absturzort der Lancaster PD296
links:
Die Erstgrablage der Besatzung auf dem Friedhof in Bergisch-Gladbach