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PB371 - Luftkriegsarchiv Köln

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PB371

Abstürze > der R.A.F.
  
Die Lancaster PB371 unter dem  Piloten Sq/Ld. Robert Anthony Maurice Palmer fungierte bei diesem Angriff auf den Bahnhof Köln-Gremberg als „Pfadfinderflugzeug“, Beim Anflug auf das Zielgebiet wurde die Maschine von der Flak beschossen und schwer getroffen. Dennoch setzte Sq/Ld. Palmer seinen Anflug fort und führte die Bombergruppe aufs Ziel, bis das Flugzeug nicht mehr in der Luft zu halten war.  
Sie stürzte an der Überführungsbrücke des Reichsbahnhofs Porz-Urbach ab und geriet beim Aufschlag in Brand. Sechs der sieben Besatzungsmitglieder verloren ihr Leben und wurden durch Soldaten der Flakeinheit 5/666 geborgen.Die Bestattung fand nicht im Ort Hoffnungthal, sondern auf dem Friedhof des Gefangenenlagers „Hoffnungstal“ bei Rösrath statt.
Lediglich der Heckschütze, Fl/Sgt. Russel Kaye Yeulett überlebte den Absturz und kam aufgrund seiner Verletzungen ins Lazarett des Gefangenen-Lagers Hoffnungsthal. Ob er nach seiner Genesung in diesem Kriegsgefangenenlager blieb oder in ein anderes überstellt wurde, ist nicht bekannt.

Der Pilot Robert  Palmer erhielt posthum die höchste britische Auszeichnung für Tapferkeit, das Victoria Kreuz.

Umfangreiche Informationen zu diesem Angriff und die Rolle Palmers bei:

Luftkrig1939-1945.dk (in dänischer Sprache)
und in Bomber Command, Reflections of war, 1944-1945 Seite 74ff
und in Sean Feast " Heroic Endeavour"

links:

Absturzort Unterführung
Bahnhof Porz-Urbach
links:

Der KE-Bericht, ein Absturzbericht des Deutschen Bergekommandos mit allen wesentlichen Deatils zum Absturz, zum Flugzeug und der Crew.
links:

Lage des Kriegsgefangenenlagers
"Hoffnungthal"
links:
Grablage auf dem Friedhof des
Gefangenenlagers "Hoffnungsthal"




links:

Sq/Ld. Robert Palmer
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