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NF915 - Luftkriegsarchiv Köln

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NF915

Abstürze > der R.A.F.

Beim Rückflug von einem Bombenangriff auf den Flugplatz Hangelar in der Nähe von Bonn wurde die Lancaster I, NF915 von dem Nachtjäger Hptm. Werner Baake vom Stab 1/ NJG 1 angegriffen und in Brand geschossen. Brennend stürzte die Maschine am Ortsrand von Grevenbroich in das Feld des Landwirts Flass, explodierte beim Aufschlag und brannte mehrere Stunden vollständig aus. Die Trümmer der Maschine wurden mit mehreren Lastwagenladungen Erde bedeckt und im Aufschlagkrater belassen. Erst im Februar 1946 wurden die Wrackteile auf Anordnung eines Investigating Officer freigelegt, untersucht und abtransportiert.

Drei Besatzungsmitglieder konnten sich mit dem Fallschirm retten und gerieten, teilweise verletzt, in Deutsche Kriegsgefangenschaft. Vier Besatzungsmitglieder fanden bei dem Absturz den Tod, zwei von Ihnen wurden auf dem Friedhof in Grevenbroich bestattet und 1946 exhumiert und auf dem Reichswald Forest British Cemetery zur letzten Ruhe gebettet.
Die Leichen von Fl/O William Paterson und dem Pilot, Fl/Lt Robert Nelson Perdue wurden in unmittelbarer Nähe des Absturzortes auf dem Feld von Landwirt Flass bestattet. Erst im Dezember 1948 wurden sie exhumiert und nach Rheinberg British Cemetery umgebettet.





oben:
Die Absturzstelle der Lancaster I, NF915

mitte:
links:     Pilot Flight Lieutenant Robert Nelson Perdue von der Royal Canadien Air Force
rechts:    Navigator Flying Officer William Patterson von der Royal Canadien Air Force


unten:
Die Erstgrablage von Patterson und Perdue



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