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NA121 - Luftkriegsarchiv Köln

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NA121

Abstürze > der R.A.F.

  
Beim Anflug auf das Ziel Bochum geriet die Halifax NA121 unter Beschuss mehrerer Maschinen des Nachtjagdgeschwaders 2. Die Halifax wurde dabei getroffen, schwer beschädigt und der Pilot Raymond Guise getötet.
Der Navigator Maurice Dabadie befahl daraufhin der Besatzung, die Maschine zu verlassen. Da die vordere Ausstiegsluke durch den Beschuss verklemmt war, konnten nur der Funker Claude Alavoine und der Air-Gunner Jaques Vautard das Flugzeug verlassen und sich mit dem Fallschirm in Sicherheit bringen. Beide erreichten fast unverletzt den Boden und gerieten in Deutsche Kriegsgefangenschaft.

Die restlichen Crewmitglieder stürzten mit der Maschine in der Nähe von Hückelhoven ab und fanden dabei den Tod. Lediglich zwei Mitglieder der Crew, Maurice Dabadie und der Pilot Raymond Guise wurden identifiziert auf dem Friedhof in Hückelhoven bestattet. Über den Verbleib der drei anderen Crewmitgliedern ist nichts zu ermitteln.  

Die mutmaßlichen sterblichen Überreste von Alfreds Pothuau wurden nach dem Krieg in das Mémorial de la Résistance in Chasseneuil-sur-Bonnieure in der Nähe der Stadt Angoulême (Charente) gebracht, wo eine kleine Gedenktafel an ihn erinnert.
Er erhielt posthum im März 1945 eine hohe französische Auszeichnung,  L`Attribution de la Croix de guerre avec Palme (Kriegskreuz mit Palme).
Unterzeichnet ist die Urkunde von Charles de Gaulle, dem späteren französischen  Staatspräsidenten.
oben links:
Lt.  Alfred Henri Pothuau von der FFAF

oben rechts:
die Ehrungsurkunde für Lt. Pothuau

Quelle für Fotos und Dokument:
afheritage.org
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