N6160
Abstürze > der R.A.F.
Zwei Blenheim IV wurden am 13.10.1939 von Ihrem Stützpunkt in Wyton/GB nach Villeneuve les Vertus östlich von Paris beordert. Hier sollten sie an einem für den folgenden Tag geplanten Langstrecken-Aufklärungsflug teilnehmen.
In Einzelflügen überquerten sie die Deutsche Grenze südlich von Luxemburg. Kurz nach Überqueren der Grenze wurde die N6160 von einem Schwarm Bf 109 des I./JG 52 abgefangen und unter Feuer genommen. Schwer getroffen stürzte die Maschine bei Dreiborn, etwa fünf Kilometer südlich von Vogelsang, ab. Der Abschuss wurde Lt. Kurt Kirchner vom I./JG 52 zugesprochen.
Alle drei Besatzungsmitglieder der Blenheim kamen bei dem Absturz ums Leben und wurden auf dem Kölner Südfriedhof begraben.
links:
Absturzstelle der N6160 in Dreiborn
Quelle: Stadtarchiv Schleiden
aus: K.J. Lüttjens, "Als der Krieg in der Nordeifel kam"
links:
Die Grablage der Crew auf dem Kölner Südfriedhof