LK693
Abstürze > der R.A.F.
Beim Anflug auf Mannheim geriet die LK693 vor der Überquerung des Rheins in Höhe von Merkenich in den Wirkungsbereich mehrere Flakbatterien, die bei Groß Lachem stationiert waren.
Die Maschine wurde getroffen, mit großer Wahrscheinlichkeit geriet sie in Brand.. Die gesamte Crew, mit Ausnahme des Piloten, verließen die Maschine unverzüglich mit dem Fallschirm. Sie landeten alle sicher in der Nähe von Köln und gerieten in Deutsche Kriegsgefangenschaft.
Die Halifax stürzte brennend bei Neuensaal-Bechen in der Nähe von Kürten ab. Teile des Flugzeugs lagen auf der Straße nach Hau, der Rumpf war neben dem Hachenberger Weg aufgeschlagen.
Bei dem Absturz und dem anschließenden Aufschlagbrand kam der Pilot, W/O II Class Kenneth Cunliffe Smith ums Leben. Der 23jährige Canadier wurde auf dem katholischen Friedhof in Kürten beerdigt und im November 1947 nach Rheinberg British Cemetery überführt.
Einige Jahre nach dem Krieg fanden spielende Kinder einen Blindgänger in der Nähe der Absturzstelle, er wurde vom Bombenräumkommando in Köln entschärft und abtransportiert.
Zusätzliche Quelle:
Geschichtsverein Kürten, Reinhard Baade in „Kürtener Schriften 2005“
oben:
Der Absturzort der Halifax LK693
links:
Foto vom Absturzort am Ortsrand von Neuensaal
Quelle: Geschichtsverein Kürten "Kürtener Schriften" 2005
unten:
Eintrag des Abschusses im Flaktagebuch vom 18.11.1943
Quelle: Bundesarchiv RL5/1452