KB798
Abstürze > der R.A.F.
Beim Angriff auf die Bahnanlagen in Opladen am 28.12.1944 waren insgesamt 319 Maschinen beteiligt, von denen zwei auf dem Anflug auf das Bombenziel abstürzten. Es waren die Lancaster X, KB738 der 419th Sqd und die Lancaster X, KB798 der 428th Sqd.
Es ist nicht genau zu belegen, welche der beiden Maschinen von der Flak getroffen wurde und ob sie dadurch in der Luft zusammenstießen. Ebenso ist es möglich, das die beiden Flugzeuge ohne Einwirkung der Flak in der Luft kollidierten, denn beide Flugzeuge zerplatzten in der Luft und die Trümmer gingen im weiten Umfeld von Leverkusen zu Boden. Keiner der Crew-Mitglieder beiden Maschinen hat den Absturz überlebt.
(Lt Boiten „Nachtjagd Bd.1944/5, Seite 80 wird der Abschuss einer der beiden Maschinen mehreren Flak-Stellungen der 7. Flak Division um Leverkusen zugeschrieben).
Die Trümmer der KB798 gingen im Bereich von Leverkusen Fixheide zu Boden, weitere Trümmerteile wurden im Umkreis von drei Kilometern gefunden.
Die getöteten Crewmitglieder wurden in Fixheide, im „Fixheider Busch“, in den Feldern östlich von Schlebusch, in Schlebuschrath und am „Leimbacherhof“ zwischen Schlebusch und Edelrath gefunden. An letztgenanntem Ort kam eine Person brennend auf den Feldern des „Leimbacherhofs“ zu Boden. Er wurde von dem Hofbesitzer mit schwersten Verletzungen und Verbrennungen geborgen und ins nahegelegene Krankenhaus in Schlebusch gebracht, wo er jedoch nach einer Stunde verstorben ist. Es soll sich dabei um Fl/O. Albert Thomas Le Blanc gehandelt haben.
Alle Toten wurden auf dem Friedhof in Leverkusen-Wiesdorf bestattet und nach Kriegsende zu Rheinberg War Cemetery umgebettet
Sie können nähere Angaben zu diesem Absturz machen? Dann nehmen Sie bitte Kontakt mit mir auf!
oben:
Die Gegend, in der die Trümmer der Lancaster und der toten Besatzung gefunden wurden.
rechts:
Der "Leimbacherhof", in dessen Nähe der schwer verwundete Fl/L Albert Thomas Le Blanc gefunden wurde.
Quelle: leimbacherhof.de
unten links:
Der Pilot , Fl/O Ernest William Page, RCAF
unten rechts:
Fl/O Albert Thomas LeBlanc, RCAF