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JD378 - Luftkriegsarchiv Köln

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JD378

Abstürze > der R.A.F.

Beim Bombenangriff auf die Industrieanlagen von Leverkusen lag über dem Zielgebiet eine dichte Wolkendecke. Diesem Umstand ist es wohl hauptsächlich zu verdanken, dass viele Bomber Leverkusen gar nicht fanden und in einem weiten Umkreis ihre Bombenlast abluden. So wurden sowohl Solingen als auch Düsseldorf getroffen, viele Tote und großer Sachschaden waren dort das Ergebnis.
Nach dem Abwurf ihrer Bomben machte sich die Halifax II, JD378 auf den Heimweg nach England und geriet in das Visier des Nachtjägers von Lt. Johannes Hager vom  6./NJG 1.  In einer Höhe von 5.000 Metern traf er das Querruder und die linke Tragfläche der Halifax,  die sofort in Flammen aufging. Die Maschine verlor schnell an Höhe und geriet außer Kontrolle.  Die Besatzung stieg mit dem Fallschirm aus und kam sicher zum Boden zurück, wo sie festgenommen wurde und in Deutsche Kriegsgefangenschaft geriet.

Lediglich der Copilot und Flugingenieur, Sgt. William Carey schaffte es nicht, sich aus der Maschine zu retten, die gegen 01:41 Uhr am Steinbruch am Lohberg in der Nähe von Winden aufschlug. Er kam in den Trümmern um, wurde geborgen und auf dem Kölner Südfriedhof bestattet.

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