BK648
Abstürze > der R.A.F.
Bei diesem Angriff auf Köln gerieten die Bomber in sehr starkes Flakfeuer und wurden heftigst von den Deutschen Nachtjägern attackiert.
Fw. Hans Müller vom Nachtjagdgeschwader 300 (NJG300) nahm die Stirling BK648 unter Beschuss und brachte die Maschine zum Absturz. Sie schlug nördlich zwischen dem Flugplatz Hangelar und dem Bahnhof Menden ab und geriet beim Aufschlag in Brand. Die im vorderen Bereich des Flugzeugs gesessenen sechs Besatzungsmitglieder verbrannten bis zur Unkenntlichkeit in dem Wrack.
Der Heckschütze konnte sich zunächst mit dem Fallschirm retten. Da die Maschine aber spiralförmig und steuerungslos zur Erde stürzte, erfasste die Luftschraube eines Motors den Fallschirm, der sich um die Propellernabe wickelte und dem Heckschützen tödliche Kopfverletzungen zufügte. Der Schütze aus dem oberen Geschützturm wurde beim Aufprall aus der Maschine geschleudert und ebenfalls tödlich verletzt.
Die Beisetzung der Crew erfolgte auf dem Ehrenfriedhof in Menden.
Quelle: Ein sehr ausführlicher Bericht sowie Fotos zum Absturz und zur Bergung der Crew ist nachzulesen bei:
Hartmut Küpper: Bonn-Hangelar, Geschichte eines Flugplatzes 1936-1943, Band 3, Seite 207ff
oben:
Die Absturzzstelle der Stirling BK648 zwischen dem Flugplatz Hangelar und dem Bahnhof Menden.
links:
Die Grablage der Crew auf dem Friedhof in Menden.