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44-6149 - Luftkriegsarchiv Köln

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44-6149

Abstürze > der USAAF

Beim Bombenangriff auf die petrochemischen Werksanlagen in Wesseling geriet die B-17G in sehr präzises Flakfeuer. Ein direkter Flaktreffer traf die offene Bombenklappe, explodierte im Inneren und setzte die gesamte Maschine sofort in Brand. Das Flugzeug sackte nach dem Flaktreffer rund 300 Meter ab, worauf es in mehrere Teile zerbrach. Die Nase wurde direkt hinter den Pilotensitzen abgetrennt, durch den Luftsog wurde der Pilot, 2nd Lt. Max Levine aus der Maschine gezogen und fiel ohne Fallschirm zur Erde.

Die beiden Tragflächen lösten sich ab und der Rumpf zerbrach erneut in Höhe des Kugelturms. S/Sgt McGregor und S/SgtStevenson sprangen mit ihrem Fallschirm aus der brennenden Maschine, S/Sgt Gilroy und S/Sgt Larson fielen aus der zerbrechenden Maschine und konnten zum Glück ihre Fallschirme betätigen. S/Sgt Trlica wurde ebenfalls aus der Maschine geschleudert, jedoch fiel auch er ohne Fallschirm zu Boden.
Die Trümmer des Flugzeugs gingen in einem weiten Radius zwischen dem östlichen Ortsrand von Sechtem und etwa 1 km. südlich von Eichholz nieder.

Die Katastrophe kostete vier Besatzungsmitgliedern das Leben, sie wurden auf dem Ehrenfriedhof in Bornheim beigesetzt. Die fünf Anderen wurden am Boden, teilweise schwer verwundet, gefangen genommen und gerieten in Deutsche Kriegsgefangenschaft.
oben links:
Die Absturzgegend bei Urfeld

oben rechts:
Der Absturzort Urfeld


links:
Der Pilot der B-17G , 2nd Lt.  Max Levine



unten:
Die B-17G. 44-6149  "Hot After It"
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