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42-96226 - Luftkriegsarchiv Köln

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42-96226

Abstürze > der USAAF

Beim Angriff auf Brücken- und Eisenbahnanlagen in der Gegend um Grevenbroich geriet die B-26 in heftiges Abwehrfeuer der deutschen Flak. Dabei wurde das rechte Triebwerk getroffen und außer Gefecht gesetzt und die Maschine verlor sehr schnell an Höhe.
Sie warfen ihre Bomben ab, und der Pilot befahl der Besatzung, alles überflüssige Gewicht abzuwerfen um leichter an Höhe zu gewinnen. In einer Höhe von 3.500 Fuß wurden sie erneut von leichtem Flakfeuer getroffen, wodurch das Flugzeug in Brand geriet und das linke Triebwerk ausfiel; zudem verlor das Flugzeug die Kontrolle über das Höhenruder. Der Pilot gab den Befehl zum Absprung. Er selbst sprang in einer Höhe von 500 Fuß ab, in der Annahme, dass alle Besatzungsmitglieder bereits gesprungen seien.
 
 
Die Maschine schlug bei Laar auf freiem Feld auf und brannte vollständig aus, drei Besatzungsmitglieder kamen dabei ums Leben. Ob die sterblichen Überreste unmittelbar nach dem Absturz geborgen und vor Ort bestattet wurden, lässt sich nicht belegen. Mit großer Wahrscheinlichkeit wurden sie erst von den Anfang März 1945 in Niederkrüchten eintreffenden amerikanischen Bodentruppen geborgen und nach Margraten Cemetery bzw. in die USA überführt.
 
 
S/Sgt Boals hatte Verbrennungen ersten Grades an Kopf, Gesicht und Händen erlitten und kam mit den anderen beiden Überlebenden, die ebenfalls erheblich verletzt waren,  in deutsche Kriegsgefangenschaft.

oben:
Die Absturzgegend und der Absturzort bei Laar





links:
"Nose Art" der B-26 "Pretty Polly"
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