42-37741
Abstürze > der USAAF
Die B17 G 42-37741 war auf dem Rückweg vom Bombenangriff auf Frankfurt. Auf Höhe von Siegburg wurde sie von mehreren Flakeinheiten beschossen, geriet in Brand und stürzte in Köln-Zollstock im Höninger Weg 115 in die Gewerbehallen der Firma Hochspannungsgesellschaft GmbH Fischer & CO.
Es entstand großer Sachschaden an den Gebäuden, die teilweise ausbrannten. Lt. Polizeibericht kam ein Zivilist dabei ums Leben.
Zwei Besatzungsmitglieder wurden nur noch tot aus den Trümmern der Maschine geborgen. Der Navigator Robert Pickering sprang mit dem Fallschirm ab, jedoch öffnete sich dieser nicht, er schlug auf dem Boden auf und wurde tödlich verletzt. Alle drei wurden auf dem Kölner Westfriedhof bestattet, die restlichen sieben Crewmitglieder gerieten, teilweise verwundet, in deutsche Kriegsgefangenschaft.
Die Angabe des Absturzortes „Winterscheid“ im MACR ist nicht zutreffend. Hierbei handelt es sich um die B-17 42-29713, die am gleichen Tag von der Flak abgeschossen wurde und bei Winterscheid abstürzte. Hierbei haben sich alle Crewmitglieder durch Fallschirmabsprung retten können.
oben:
die Zielwegkarte der Flak zum Abschuss der B-17 42-37741
links:
die Abschussmeldung der Flakeinheit 5./666
oben rechts:
der Pilot der B-17, 2nd Lt. Clyde Raymond Baily
oben links:
2nd Lt. Robert F. Pickering, KIA
links:
S/Sgt Walter Stanley Dozkuse KIA
unten links:
S/Sgt William Edward Hall, KIA