42-3231
Abstürze > der USAAF
Auf dem Rückflug vom Bombenangriff auf Gelsenkirchen wurde die B-17 „Inferno“ von mehreren deutschen Jagdflugzeugen angegriffen. Trotz ausweichender Manöver und heftiger Gegenwehr wurde die Maschine mehrfach getroffen, im Inneren des Flugzeugs entstand ein Feuer. Der Pilot gab den Befehl zum Ausstieg, was auch zumindest sechs Besatzungsmitgliedern gelang. Sie erreichten den Boden und gerieten in Deutsche Kriegsgefangenschaft.
Über den weiteren Verlauf der Geschehnisse lässt sich nur spekulieren, den ein genauer Absturzort ist bis heute nicht zu lokalisieren. Mit großer Wahrscheinlichkeit ist die Maschine in der Nähe von Liblar in eine der Kohlegruben gestürzt, explodiert und wurde bis heute nicht gefunden. Ob sich beim Absturz noch Personen an Bord befanden, ist nicht zu klären, aber sehr wahrscheinlich.
Ebenso ist es jedoch möglich, das die vier bis heute als vermisst geltenden Crewmitglieder ebenfalls mit dem Fallschirm absprangen und in den sehr weitläufigen Gruben- und Wasserflächen rund um Liblar aufkamen und ihr Leben verloren.
Nirgendwo im weiteren Umkreis des vermeintlichen Absturzortes sind für diesen Tag unbekannte Soldaten geborgen bzw. beerdigt worden. Deutsche Unterlagen über den Absturz sind nicht vorhanden.
Sie haben Hinweise zu diesem Absturz? Dann nehmen Sie bitte Kontakt mit mir auf.
oben:
Die Absturzgegend um Liblar mit den zahlreichen Kohlegruben
mitte:
Die b-17 F "INFERNO" 42-3231
unten:
Die Crew der "INFERNO":
hintere Reihe v.l.n.r.: Esty,Carrington, Smithwick, Taber
vordere Reihe, v.l.n.r.: Parkins, Scholand, Brittain, Wingate, Smalley, Schmidlapp