42-31830
Abstürze > der USAAF
An diesem Tag waren die Flugfelder in Köln-Ostheim und Köln-Butzweilerhof das Ziel von über zweihundert B-17-Bomber, begleitet von mehr als 180 Jagdmaschinen vom Typ P-51.
Während des Bombenabwurfs wurde die B-17 42-31830 unter der Führung des Piloten 1st Lt. Raymond Anderson Boulter von der Flak getroffen. Der dritte Motor sowie das rechte Fahrwerk wurden dabei weggesprengt, ebenso die Seitenwände an den Bombenschächten.
Das Flugzeug scherte unmittelbar nach dem Treffer nach rechts aus der Formation und begann einen steilen Sturzflug. Dennoch gelang es sieben Besatzungsmitgliedern, die abstürzende Maschine mit dem Fallschirm zu verlassen.
Pilot Boulter, der an diesem Tag erst seinen dritten Feindflug absolvierte, und sein Bomb-Aimer T/Sgt Lewis Paul Ficken hatten keine Chance, die steil nach unten trudelnde Maschine zu verlassen. Beide konnten nur noch tot aus dem Wrack der Maschine geborgen werden, die bei Uckerath auf freiem Feld aufschlug und ausbrannte.
Beide wurden in einem Gemeinschaftsgrab auf dem Friedhof im benachbarten Eudenbach bestattet.
Die restliche Crew geriet in Deutsche Kriegsgefangenschaft und kehrte nach Kriegsende in die USA zurück.
oben:
Die Absturzgegend bei Siegburg und Hennef
darunter:
Der Absturzort Uckendorf
unten:
Die Crew der B-17G "Marie"
Quelle: Find a Grave
links:
Der Pilot der B-17 G "Marie",
1st Lt. Raymond Anderson Boulter
Der Schriftzug "Marie" an der Bugseite der B-17 G 42-31830
Quelle: b17flyingfortress