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42-30104 - Luftkriegsarchiv Köln

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42-30104

Abstürze > der USAAF

Auf dem Rückflug vom Bombenangriff auf die Raffinerien in Gelsenkirchen wurde der Bomberverband von mehreren Deutschen Jagdmaschinen angegriffen.
 
Die B-17 wurde dabei von Lt. Kurt Ibing, vom 4./JG 1 beschossen und geriet in Brand. Der Pilot gab das Signal zum Ausstieg, was jedoch nicht von allen Crewmitgliedern verstanden wurde, da der interne Sprechfunk bei dem Angriff beschädigt wurde.
 
Die Maschine stürzte im „Haus Oelgarten“, einem Ortsteil der Stadt Hennef im Rhein-Sieg-Kreis in Nordrhein-Westfalen ab. Haus Oelgarten besteht aus nur zwei Häusern auf einem bewaldeten Hügel zwischen den Ortschaften Hennef-Geistingen und Dambroich.

 Vier Mitglieder der Crew hatten sich vor dem Absturz mit dem Fallschirm retten können und gerieten, teils verwundet, in Deutsche Kriegsgefangenschaft. Die restlichen sechs Mitglieder der Crew konnten nur noch tot geborgen werden und wurden auf dem Friedhof in Geistingen bestattet.
 Hierbei wurden teilweise mehrere Leichen in einem Grab beerdigt, was bei der späteren Exhumierung zu Problemen führte. So konnte die Leiche von T/Sgt Hollingworth nicht identifiziert werden, er gilt heute noch als vermisst

oben:
Der Absturzort der Lancaster 42-30104 in Hennef Ölgarten.

darunter:
links:
Der Pilot der B-17,  1st Lt, George Blackburn Keck
rechts:
Der Co-Pilot 2nd Lt- Raymond A. Gaither

unten:
Die deutsche "Verlustmeldung" über den Abschuss der B-17 und die Grablage der getöteten Crewmitglieder
Quelle: AV-Unterlagen Boy113/F3 Nationalarchiv Washington

ganz unten:
Auszug aus dem Flaktagebuch mit dem Eintrag des Abschusses der B-17
Quelle: Deutsches Bundesarchiv RL5/1452
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