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Abstürze > der USAAF
Auf dem Rückflug vom Bombenangriff auf Gelsenkirchen wurde die B-17 „Ol Ironside“ unter dem Kommando von 1st Lt. Pentz von mehreren Deutschen Jagdflugzeugen angegriffen. Sie fiel hinter die Bomberformation zurück und erhielt mehrere Treffer, was ein Feuer im Inneren der Maschine zur Folge hatte.
Weder aus dem MACR noch aus anderen Unterlagen geht hervor, das der Pilot den Befehl zum Ausstieg aus dem Flugzeug befahl. Es ist daher sehr wahrscheinlich, dass der Pilot eine Notlandung versuchte, denn die Maschine machte auf einem abgeernteten Getreidefeld bei Linnich eine Bruchlandung.
Lediglich der Navigator, 1st Lt Benjamin Street wurde bei diesem Einsatz getötet und wurde auf dem städtischen Friedhof in Mönchengladbach als „unbekannter Soldat“ bestattet. Im Jahre 1949 wurde seine Leiche exhumiert und auf dem Arlington Nationalfriedhof zur endgültigen Ruhe gebettet.
Die restliche Crew kam in Deutsche Kriegsgefangenschaft, 2nd Lt. Russel Philpit wurde aufgrund seiner Verwundung frühzeitig in die USA repatriiert.
Der Abschuss der B-17 wurde OFw. Erich Kaiser vom 1./JG1 zugeschrieben.
Zusätzliche Quelle:
Danke an Martin von dem Broch aus Linnich für das Foto der abgestürzten B-17 42-29640
Oben:
Die Absturzgegend und der Absturzort Linnich.
darunter:
Die bruchgelandete B-17 F auf dem Feld bei Linnich.
Quelle: Martin von dem Broch, Linnich
unten links:
1st Lt. Benjamin Bartolomew Street, der den Absturz nicht überlebte und auf dem Friedhof in Mönchen Gladbach bestattet wurde.
unten rechts:
Auszug aus dem Flaktagebuch mit dem Eintrag des Abschusses der B-17
Quelle: BAMA RL/1452
ganz unten:
Die Crew der B-17 42-29640
Quelle: American Air Museum